Duke im Park 2009

Am Samstag, 21. März war für uns endlich Rennauftakt der Saison 2009 … mit DEM Wiener Frühjahrsklassiker, dem “Duke im Park” (1220 Wien, Aupark). Nach den 2 sehr heißen Wochen auf Lanzarote fühlte sich der frische Wind im Aupark noch deutlich kälter an als im Vorjahr – aber zum Glück gabs doch relativ viel Sonne und trockene Verhältnisse, sodass die Chancen für ein flottes und sturzfreies Rennen recht gut standen :-)
ciclopia - your vienna bike base

Eine “Überraschung” gabs schon beim Aufwärmen und Streckenbesichtigen – im Vergleich zu 2008 schien der Rundkurs noch technischer/selektiver/kurviger – sodass wir zur besseren Orientierung die Runde 2 bzw. 3 mal abfuhren. Neben einigen sehr engen S-Kurven war sicherlich der “Kreisel” gegen Ende der Runde eines der technischen Highlights – zum Glück gab es dazwischen aber auch wieder einige Möglichkeiten zum Überholen, denn nach dem Start tummelte ich mich irgendwo im Mittelfeld und die ersten Engstellen rissen das Feld auch bald ordentlich auseinander.
Auch wenn die Beine von den langen Ausfahrten der letzten Wochen recht müde schienen, ging es mir wesentlich besser als im Vorjahr und ich belegte nach 1h 12min konstantem Tempo und 10 Runden den 23. Platz in der “HERO-Klasse” (78 Starter). Gewonnen hat Gerald Burgsteiner (Trek Mountainbiker) vor Thomas Widhalm (ARBÖ MTB Polizei SV) und Johannes Holas/Bernd Tauderer (stabil Stattegg Bottecchia). Wolfgang Niederwanger wurde 3 Plätze vor mir bester Fahrer vom Team Ciclopia, das heuer mit 5 Teilnehmern (2 Damen/3 Herren) stark vertreten war.
In der Kategorie “SOFTEGG” belegte Hana in ihrer Klasse den 7. Rang (12 Starterinnen) und konnte sich im Vergleich zum Vorjahr auch deutlich verbessern (7 Runden – 1h 01min). Gewonnen hat bei den Damen/Gesamt Ruth Hagen (kuota.2radchaoten.com) mit 8 Runden in 59min.
Ein großes Dankeschön gilt wieder einmal den Veranstaltern (2RadChaoten.com), die allen Teilnehmern ein spannendes und lässig organisiertes XC Rennen in Wien ermöglichten. Hoffentlich doch nicht zum allerletztenmal!!!
Danke auch an Andi für das coole Video vom Rennen (http://www.vimeo.com/3793061)!

Duke im Park 2009

Technorati-Code: 3nbcuj675d

Trainingslager Lanzarote

Vom 1.-15. März waren Hana und ich in Costa Teguise in Lanzarote zum Radeln, Schwimmen und Laufen als Vorbereitung für die heurigen Xterra-Bewerbe. Nach langem Hin- und Herüberlegen hatten wir uns vorab entschlossen, Räder vor Ort auszuleihen, was sich letztendlich voll rentiert hat. (Danke an Roland von planet-bikes.de). In der 1. Woche strampelten wir auf Bergamont Dolce-Rennrädern unsere Kilometer ab und fuhren mal die ganze Insel ab, wobei wir auch einen Abstecher nach Fuerteventura gemacht hatten (ca. 40min mit der Fähre). Die meisten Straßen waren top aspahltiert und durch das ständige leichte bergauf/bergab hatte man nach ein paar Stunden fast immer 1.000hm beisammen, selbst wenn am Trainingsplan “flach” vermerkt war :-)
Das Wetter war anfangs oft bewölkt und sehr stürmisch. Das Schwimmen selbst mit Neopren bei ca. 17° recht frisch … Dafür schien in der 2. Woche fast durchwegs die Sonne und es war schon richtig sommerlich heiß. Da hatten wir dann 7 Tage Bergamont “Stallion” MTBikes, die zwar gewichtig und von der Auststattung her sehr ungewohnt waren (V-Brakes und butterweiche Stahlfedergabeln) … die aber tapfer und pannenfrei alle steinigen Trails überstanden haben. Direkt von Costa Teguise aus boten sich der Küste entlang zahlreiche Schotterwege und Trails, die Bikerherzen höher schlagen lassen … und auch im Inselinneren stößt man immer wieder auf perfekte MTB-Strecken, die oft direkter und natürlich wesentlich naturnäher zu den jeweiligen Tageszielen führten als das LZ-Aspahlt-Straßennetz.
Insgesamt waren die 2 Wochen phantastisch und natürlich viel zu schnell um. Kaum zurück in Wien, träumt man schon wieder von Sonne, Meer & Lava … von Paella, Vino Tinto und leckerem Baguette … und natürlich von der schlichten Schönheit der Landschaft und den perfekten Trainingsbedingungen auf den Kanaren ~ ¡Hasta Luego!

Xterra Trainingslager Lanzarote - März 2009