King of the Mountain – Falkertsee 26.7.2009

26.7. – 8.00 Uhr Abfahrt in Kitzbühel und über den Pass Thurn – Felber Tauern – Lienz – Spittal – Bad Kleinkirchheim hinauf zum Falkertsee auf ca. 1.900m Seehöhe – Austragungsort des höchstgelegenen heimischen XTERRA-Bewerbs – dem”King of the Mountain“.
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Schnell die Startunterlagen geholt und rauf aufs Bike, um die Rad-Strecke zu besichtigen. Gleich nach dem See geht’s kräftig bergauf. Der steile Schotterweg mündet in einen steinig-stufigen Wanderweg, über den man das Bike ca. 100m tragen muss. Danach kommt eine flotte Abfahrt über Almen, Wiesen und ab und zu Fels/Steine, bevor man wieder eine Schotterstraße erreicht und weiter bergab Richtung Parkplatz und die letzten Meter nochmals kurz steil bergauf zum See fährt.  Eine kurze aber durchaus knackige Runde, die nach dem Schwimmen (400m im Falkertsee) 3 mal zu fahren ist, bevor es weiter in den Laufschuhen 1,5 mal um den See und danach steil bergauf Richtung Falkertspitz geht – ebenso steil bergab, um mit einer weiteren Runde um den See den Bewerb zu finishen.
Um 14.00 Uhr war dann der Start und 47 Teilnehmer warfen sich in den 14° frischen See. Einmal um die Boje und schnell raus in die Wechselzone. Die ersten Meter am Bike waren noch recht kühl; zum Glück gab es großteils Sonne und die steilen Anstiege heizten sowieso bald ordentlich ein.
Neben der traumhaften Kulisse machten vor allem das Publikum und die Organisatoren den Bewerb zu einem super Erlebnis. Zwar machten sich die Strapazen vom Vortag etwas bemerkbar, v.a. beim abschließenden Berglauf … nach 1:11:53 war es jedoch auch schon wieder vorbei und mit Rang 9 in der Gesamtwertung war ich dann auch relativ zufrieden.
Gewonnen hat bei den Herren Achim Mörtl vor Robert Hotter und Andreas Daxberger. Bei den Damen siegte Martina Donner vor Sonja Wimmer und Beate Cekoni-Hutter.

>> Ergebnisse “King of he Mountain” 2009


Fotos von Alexander Novak und www.kingofthemountain.at

XTERRA Tirol 25.7.2009 – Österreichische Staatsmeisterschaft im Cross-Triathlon

Am 25.7. fiel um 12.30 der Startschuss zum XTERRA Tirol, in dessen Rahmen gleichzeitig die Österreichische Staatsmeisterschaft im Cross-Triathlon ausgetragen wurde.
Im erstaunlich “aufgeheizten” Seidlalmsee auf über 1.300m Seehöhe (ca. 19°) mussten 3,5 Runden mit gesamt ca. 875m geschwommen werden. Das Wetter war zu diesem Zeitpunkt recht wechselhaft. Als ich in der Wechselzone stand, begann es gerade leicht zu hageln und es wurde im Nu ordentlich frisch. Also die Windstopper-Jacke angezogen, ab aufs Bike und rauf die Streif zur Mausefalle (sehr sehr steil) … dann weiter bergab-bergauf zur Ehrenbachhöhe, bevor die eigentliche Abfahrt begann – zuerst eine Schotterstraße zur Melkalm und dann in den viel diskutierten Ehrenbachtrail, der für XTERRA-Bewerbe ohne Zweifel ein paar ungewohnt knackige Passagen über verblockte Steine/Felsen und Stufen zu bieten hat. Im Rennverlauf war aber auch dieser Trail schnell vorüber und nach dem Gasthof Einsiedelei hieß es schon wieder bergauf strampeln Richtung Seidlalm, wo nach  2 kurzen Schiebe-/Tragepassagen die 2. Wechselzone kam. Kaum in den Laufschuhen ging es nach wenigen Metern schon wieder sehr steil entlang der Streif bergauf. Durch die gesteckten Tore waren auf der original Ski-Rennstrecke 2 Runden hinauf zum Seidlalmsee zu  drehen, bevor man bei der Seidlalm bei kräftigem Sonnenschein ins Ziel einlaufen durfte. (Ein Highlight im Ziel: zur Stärkung gab es Getreide-Brei und leckeres “Wegebrot” von P. Jentschura www.p-jentschura.de) .
Auch wenn ich mit meiner Zeit von 2:01:28 und dem 14. Gesamtrang nicht wirklich zufrieden war (sehr müde Schwimmleistung und ungewohnt mühsame erste Bike-Kilometer), reichte es immerhin für einen Stockerlplatz + Medaille bei der Siegerehrung der Österreichischen Staatsmeisterschaft: Platz 3 in der Klasse Elite 2.
Gewonnen hat den XTERRA Tirol wie schon im Vorjahr Micky Szymoniuk in 1:41:42 vor dem Slowaken Peter Mosny (1:43:03) und Gerald Will (1:45:22).
Bei den Damen siegte Carina Wasle überlegen in 1:56:16 vor Martina Donner (2:04:23) und Dominique Angerer (2:10:45).
Hana war diesmal leider nicht mit dabei, weil zeitgleich in Deutschland die Hochzeit einer ganz lieben Freundin von ihr war … umso mehr freuen wir uns beide auf den Goldeckman kommenden Samstag (1.8.2009).

>> Ergebnisse XTERRA Tirol /Österr. Staatsmeisterschaft
>> ÖTRV XTERRA-Cup Zwischenstand Damen
>> ÖTRV XTERRA-Cup Zwischenstand Herren

Bild oben: Siegerehrung ÖM – Elite 2 M
Bild unten: zusammen mit Teamkollege Michi Weiss, der bei seinem 1. XTERRA-Bewerb neben der 2. besten Bike-Zeit den ausgezeichneten 7. Gesamtrang belegte
Fotos by Manu

XTERRA Stier von Thalheim/Wels – 04. Juli 2009

Nach der hochwasserbedingten Verschiebung des XTERRA Vienna interessierte vor allem eine Frage im Vorfeld des XTERRA “Stier von Thalheim”: wie wird das Schwimmen in der Traun? Und die Antwort fand sich relativ rasch vor Ort: kalt und schwierig – die Querung mit den letzten Metern stromaufwärts durchaus extrem. Auf Grund der starken Strömung wurde die Strecke auf ca. 750m verkürzt – der Start erfolgte ca. 500m flussaufwärts der Wechselzone. Um 15.00 Uhr warfen sich etwas über 50 Schwimmer mutig vom improvisierten halb Ufer- halb Wasserstart in die 14° kühle Traun. Die ersten Meter gingen ungewohnt schnell vorüber – die Strömung nahm einen richtig mit und man musste nur aufpassen, die Bojen auf der richtigen Seite zu passieren und rechtzeitig die Querung einzuleiten.
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Und das war für die meisten Schwimmer auch die größte Hürde. Vielen ging es wie mir: im Auge die letzte Boje noch einige Meter weit rechts vorne; danach folgt der Richtungswechsel stromaufwärts … also 3 Armzüge im Versuch möglichst nahe an die Boje heran zu kommen … wieder der Blick nach vor und auf die Seite – keine Boje in Sicht! Also der Blick nach hinten – “Wahnsinn, ich bin schon Meter an der Boje vorbeigetrieben!” Kurze Hektik und Stress … beim Versuch gegen die Strömung zu kraulen, entfernte sich die Boje immer mehr – also mit aller Kraft so weit wie möglich ans Ufer und dort wieder ein paar Meter auf Bojenhöhe angenähert. Die Steine an der Uferseite halfen enorm – immer wieder konnte man sich ein paar Meter nach vorne hanteln und mit den Füßen abstoßen – dann wieder ein paar Armzüge kraulen bis zu den nächsten Steinen. Das Ganze musste von oben (die zahlreichen Zuseher konnten die Schwimmer vom Trodasteg aus  wunderbar beobachten) eher wie ein kollektiver Gänsemarsch in Ufernähe als ein Schwimmbewerb gewirkt haben. Irgendwann war es aber geschafft – die letzten Meter raus aus dem Wasser und in den Gedanken nur ein kurzes “Whow – geschafft!”. Schwimmen in einer natürlichen Gegenstromanlage – auch das unterscheidet XTERRA vom normalen Triathlon …
Nach der Wechselzone ging alles etwas gewohnter weiter. Tolle Stimmung herrschte vor allem rund um die Wechselzone und am Trodasteg, den man dreimal mit dem Bike passierte. Danach folgte ein langer flacher Streckenabschnitt entlang des Traun-Ufers  – anfangs Asphalt, dann Schotter, dann schmal und kurvig durch den Wald, mal trocken, mal richtig schlammig. Über eine Brücke an das andere Ufer der Traun – dort bald sehr steinig und holprig weiter auf schmalen Wegen, bis man in Thalheim zum Reinberg abzweigte. Nach einer kurzen Tragepassage über steile Stufen wurde es richtig technisch: heftige Anstiege in sehr engen Serpentinen, zwei mal ordentlich steile Abfahrtspassagen auf tief matschigem Untergrund; dazwischen Mugel rauf, Mugel runter, tiefe Böden, Schrägfahrten … bis man wieder in Thalheim auf der Straße war und kurz vor dem Start-/Zielbereich noch über eine extra aufgebaute Brücke wieder Stufen rauf und runter das Bike schultern musste.
Diese Runde à 10km wurde drei mal gefahren, ehe man in die Laufschuhe durfte und auf ähnlichen Strecken wie beim Biken am Reinberg drei Runden drehte (gesamt 10,2km): dabei ging es pro Runde 2 mal Treppen hoch, 3 Anstiege im Wald, die durchaus in den Schenkeln brannten … und entsprechend einige Passagen bergab, die aber alle gut zu laufen waren.
Nach 2h17min war es geschafft und ich war im Ziel. Sowohl beim Biken (1:20:01) als auch beim Laufen (44:39) konnte ich wieder viele Teilnehmer überholen (aus dem Wasser kam ich als 31.) – auch noch auf der letzten Runde, die ich in der 5. schnellsten Zeit lief. Mit dem 8. Gesamtrang und Rang 2 in der Klasse Elite2 war das auch mein bisher bestes Ergebnis bei einem XTERRA und mein erster Stockerlplatz bei einer XTERRA-Siegerehrung :-)
Auch bei Hana lief im Großen und Ganzen alles erfreulich. Zwar kämpfte sie extrem beim Schwimmen, um gegen die starke Strömung die kräfteraubenden Meter flussaufwärts zu bewältigen. Aber geschafft hat sie es … und beim Biken und Laufen konnte sie wieder aufholen und ein paar Plätze gut machen. Am Ende schaffte sie auch eines ihrer gesteckten Ziele, die letzten 10,2km mit 240 zum Teil bösen Höhenmetern in 55 Minuten zu laufen. Nach 3h3min war sie als 4. von 6 Damen im Ziel, und Rang 3 in der Klasse Elite 2w gab auch wieder einen Stockerlplatz, der diesmal anstelle eines Pokals ein tongeformtes XTERRA-Stierhorn einbrachte.
Gewonnen hat den “Stier von Thalheim” der Slowake Peter Mosny in 2:04:55 ganz knapp vor Micky Szymoniuk (2:04:59) und dem Deutschen Sascha Wingenfeld (2:06:52).
Bei den Damen siegte Martina Donner (2:40:12) vor Marion Brandstätter (2:43:26) und Ines Baumgartner (2:54:43).
Insgesamt war der “Stier von Thalheim” ein top organisierter und überaus publikumswirksamer Bewerb. Neben dem XTERRA-Triathlon (41 Einzelstarter und 11 Staffeln) gab es einen Crosslauf auf derselben Lauf-Strecke (3,3km bzw. 10km mit insgesamt ca. 80 Teilnehmern).
Gratulation und herzlichen Dank vor allem an das Veranstalter-Team (Marktgemeinde Thalheim und www.4sports.at rund um Georg Berndorfer), das XTERRA-Team, an alle Helfer und die begeisterten Zuschauer am Streckenrand sowie an das Massageteam Lukas!
Weiter geht’s am 25. Juli mit den österreichischen Staatsmeisterschaften im Cross-Triathlon beim XTERRA Tirol und am Tag darauf (26. Juli) mit dem Gebirgs-Cross-Triathlon am Falkert See.

>> Ergebnisse Gesamt XTERRA Stier von Thalheim/Wels 2009
>> Ergebnisse Klassenwertung XTERRA Stier von Thalheim/Wels 2009
>> Ergebnisse mit Rundenzeiten XTERRA Stier von Thalheim/Wels 2009
>> ÖTRV XTERRA-Cup Zwischenstand Damen
>> ÖTRV XTERRA-Cup Zwischenstand Herren