XTERRA Isola d’Elba – Capoliveri

FĂĽr uns war es ohne Zweifel der Höhepunkt der heurigen XTERRA-Saison: der XTERRA Isola d’Elba am 09. 10.2010 mit 1,5km Schwimmen im welligen Meer an der “Spiaggia di Calamita”, 30km/800hm Mountainbike ĂĽber Schotterwege und feinste KĂĽstentrails ĂĽber und rund um den “Monte Calamita” sowie 10km Lauf durch Capoliveri und die “Strada sterrata panoramica del Monte Calamita”, bevor man auf der malerischen “Piazzetta Matteotti” mitten im Zentrum des Bergstädtchens Capoliveri durch den Zielbogen läuft.

CICLOPIA - your vienna bike base

Dass die italienischen Triathleten extrem gute Schwimmer sind, merkte man spätestens in der Wechselzone beim Anblick der noch hängenden Bikes … fĂĽr mich hieĂź das nach 27:48 welligen Minuten im glasklaren Salzwasser nur Platz 52, wobei vor allem die letzte Länge retour zum Strand sehr schwer zum Orientieren war. Die Aufholjagd begann dann aber gleich beim 1. langen Anstieg unmittelbar nach der Wechselzone und hielt bis zur 2. Wechselzone in Capoliveri an, die ich nach  1:29:58 mit dem 7. besten Bike-Split erreichte. Die abschlieĂźenden 10km, die groĂźteils flach den Panoramaweg ca. 150m oberhalb der KĂĽste entlang fĂĽhrten, konnte ich noch in 38:07 gut laufen, bevor ich nach 2:35:52 als gesamt 15. ins Ziel kam – ca. 13 Minuten (davon ĂĽber 9 Minuten beim Schwimmen) hinter dem Sieger Fabio Guidelli, der sich in 2:22:26 vor Gianpietro De Faveri (gleiche Zeit) und Antonello Pallotta (2:33:41) durchsetzte.
FĂĽr Hana lief das Rennen ähnlich wie fĂĽr mich – beim Schwimmen leider weit zurĂĽck (33:49 – 9. Platz von 10 Damen/Gesamt) … beim Biken in 2:01:15 ein paar Plätze gut gemacht (5. schnellste Zeit) und nach 47:20 Lauf auf Rang 7 Damen/Gesamt im Ziel. Bei der Siegerehrung abends auf der “Piazzetta Matteotti” wurden die 10 besten Damen und Herren geehrt und somit gab es fĂĽr Hana auch eine Medaille und quasi ein Podest-Foto.
Zusammn mit Robert Hotter (Platz 10 Herren Gesamt) und Elke Innerebner (Platz 2 Damen Gesamt) machten wir als “Gruppo Viennese” eine sehr gute Figur und hatten auch abseits des Rennens phantstische Stunden in bella Italia …

>> Ergebnisse XTERRA d’Elba – Capoliveri 2010

XTERRA Italian Tour - Isola d'Elba

XTERRA d'Elba - Capoliveri 2010

Foto 8-10: © Stefano Luzzetti


Wolfgangsee Challenge – XTERRA Cup Finale 2010

Am Samstag, 11.09. fand mit der 7. Wolfgangsee Challenge der alljährliche Final-Bewerb der heimischen Cross-Triathlon-Szene statt – endlich bei traumhaftem Spätsommer-/Herbstwetter und damit perfekten Renn-Bedingungen, nachdem es die letzten drei Jahre mehr Schnee und Regen als Sonne gab.

ciclopia - your vienna bike base

Entsprechend groß waren Freude und Motivation vor dem Start, als wir uns um 10.00 Uhr zusammen mit 76 Einzelstartern in den ca. 17° frischen Wolfgangsee für die 1,5km Schwimm-Strecke warfen.
Hana und ich konnten beide unsere Schwimmzeit vom Vorjahr um einige Minuten verbessern – sowohl das fleißige Schwimmtraining im Winter als auch die neuen Neos zeigten offenbar ihre Wirkung :)

Beim Biken lief es fĂĽr mich die 1.000hm zum Zwölferhorn mit dem superleichten Flash extrem gut – auch auf der blitzschnellen Abfahrt hieĂź dann das Motto “ĂĽberholen”. Ab der Labestation war ich bereits auf dem 10. Gesamtrang und fuhr noch eine flotte 500hm-Runde um den Breitenberg, bis ich auf den ersten Metern der Schlussabfahrt ein grausames Geräusch vernahm … irgendein Draht-/MetallstĂĽck vibrierte am Hinterbau und riss einen 3cm Schnitt quer zur Lauffläche in meinen hinteren UST-Reifen – die Luft und die gesamte Dichtungsmilch waren mit einem Satz drauĂźen. Etwas fassungslos  stand ich neben Flashi, lief ein paar Meter zurĂĽck, um das Killer-Teil zu suchen und von der Piste zu entfernen – ohne Erfolg. Also begann ich meinen enttäuschten Abstieg vom “Gipfel” – es dauerte ein paar Minuten, bis die ersten “Verfolger” an mir vorbeifuhren. Als 3. kam Daniel, mit dem ich vor der Illinger Alm noch gescherzt hatte, als er meinte, dass wir uns beim Laufen wieder sehen … jetzt haben wir uns nur ein kurzes “Sch…” zugerufen. Mein einziger Trost war, dass es bis zu dem Zeitpunkt ein perfektes Rennen war und am Ende wahrscheinlich ein sehr gutes Ergebnis geworden wäre. Danke auch an die vielen Teilnehmer, die beim Vorbeifahren ihre Hilfe angeboten haben!

Bei Hana lief es bis zum Ende super gut. Beim Schwimmen und auch beim Biken konnte sie ihre Zeit im Vergleich zum Vorjahr um einige Minuten verbessern … und auch beim Laufen machte sie noch Plätze gut und überquerte nach 5:17:26 als 5. Dame gesamt (43. Gesamtrang) die Ziellinie. In der Altersklasse W-Elite 2 bedeutete das Rang 3 und eine schöne Trophäe bei der Siegerehrung.

Tagessieger bei den Herren wurde Jens Buder (GER) in 3:48:30 vor Peter Mosny (SVK) und Tomas Jiranek (CZE). Bei den Damen gewann Cornelia Kumpera in 4:59:56 vor Sandra Lettner und Tina Wirths (GER).

Abends feierten wir dann bei der Challenge-Party im Strobler Dorfstadl die erfolgreiche Saison, ließen die Highlights des Tages Revue passieren und schmiedeten bereits Pläne für die nächsten Rennen.

Zum Schluss noch ein großes Dankeschön an das gesamte Veranstalter-Team rund um Christian Sams für die professionelle Organisation und die perfekte Stimmung im Start-/Zielbereich.

>> Ergebnisse Wolfgangsee Challenge 2010 – Gesamt
>> Ergebnisse Wolfgangsee Challenge 2010 – Klassen

Wolfgangsee Challenge 2010
Fotos 1-3: www.event-fotograf.at
Foto 4: Siegerehrung Elite 2 w


GoldeckMan 2010 – Triathlon der Superlative

Seit Jahren ist der GoldeckMan bekannt fĂĽr seine besondere Kombination aus Schwimmen, Berglauf und Mountainbiken. Auf zum Teil neuer Strecke präsentierte er sich heuer noch Berglauf-lastiger als zuvor. So galt es nach den 1.000m Schwimmen im Weissensee von dessen Ost-Ufer aus ĂĽber den Eckwandsattel (2.070m) und die Gusenalm (1.750m) bis zum Parkplatz Seetal an der Goldeck MautstraĂźe (1.880m) auf einer Distanz von 11,4km satte 1.400hm zu ĂĽberwinden (und auch 440hm meist steil bergab) – wesentlich mehr als bei den meisten reinen Bergläufen.
Danach folgten noch 30km MTBike mit 550hm ĂĽber den Martenock (2.039m) und eine bergige Runde ĂĽber den Farchtensee zurĂĽck zum Ost-Ufer.
ciclopia - your vienna bike base
Mit dem Wetter hatten wir wieder einmal riesen GlĂĽck – zum Teil waren die Wege, Wurzeln und Steine noch ein bisserl rutschig von den Regenfällen der Vortage – aber am Renntag schien groĂźteils die Sonne und heizte nach der morgendlichen Frische vor allem beim Biken ordentlich ein.
Das Rennen selbst lief im Großen und Ganzen für uns sehr erfreulich. Beim Schwimmen war der Abstand zur Spitze zumindest eine Spur kleiner als im Vorjahr. Beim Berglauf kam ich bis zum Eckwandsattel auf den 4. Platz nach vor. Danach gab es einen richtigen Dreikampf um den 3. Gesamtrang. Daniel Müller überholte mich kurz vor der Wechselzone beim Bergablaufen zurück. Obwohl ich bei beiden Bike-Antstiegen wieder Zeit gut machen konnte, war Daniel im Ziel 42 Sek. vor mir. Ohne meine heftigen Krampf-Attacken beim Biken wär es vielleicht noch knapper geworden :)
Auf den letzten Kilometern konnte ich noch Lokalmatador Erwin Kozak (2. schnellster Bergläufer) ĂĽberholen … wir kamen dann quasi zeitgleich nach 3h 22min als 4. und 5. ins Ziel.
Gewonnen hat wie im Vorjahr Micky Szymoniuk (3:06:25) vor Robert Hotter (3:15:27).  In der Altersklasse AK ging sich für mich damit hinter Micky und Daniel ein Stockerlplatz aus.
Hana finishte den GoldeckMan in 4:36:32 als 4. Dame und lieĂź noch 3 Herren hinter sich. Schnellste Dame war Marita Staufer (3:58:30) vor der Italienerin Anna Nonino (4:03:55) und Sonja Wimmer (4:19:13).
Ein herzliches Dankeschön von uns an das gesamte Veranstalter-Team und die zahlreichen Sponsoren, die den GoldeckMan wieder zu einem perfekt organisierten und auch von den Gewinnen und Preisen her zu einem absolut lohnenden Bewerb machten. Alleine die Zielverpflegung mit Gulaschsuppe und Kletzennudeln sucht ihresgleichen!
Mit der in Österreich sicher größten Herausforderung im Cross-Triathlon-Bereich und eingebettet in die traumhafte Landschaft der Weissensee-Region war der GoldeckMan 2010 wieder ein absoluter Bewerb der Superlative.

>> Ergebnisse GoldeckMan 2010

GoldeckMan 2010
Photos:
© jo.hermann & © Goldeckman
Photo unten: Siegerehrung GoldeckMan 2010 AK m
mit Daniel MĂĽller (links/Platz 2) und Micky Szymoniuk (Mitte/Platz 1)


King of the Mountain 2010

Spannung herrschte beim diesjährigen “King of the Mountain” in den Kärntner Nockbergen schon Tage zuvor, da die Prognosen fĂĽr 2.000m Höhe satte 7° und jede Menge Wind prophezeiten.
Dennoch gesellten sich sogar Teilnehmer aus Ungarn und Italien rund um die heimische XTERRA-Szene, um beim höchst gelegenen Triathlon Österreichs dabei zu sein.
ciclopia - your vienna bike base
Der Falkertsee auf knapp 1.900m hatte durch die 3 Hitzewochen davor im Vergleich zum Vorjahr nahezu “warme” 16°/17° – die 400m Schwimmen waren mit Neo kein Problem. Nur wie es danach weiter gehen wĂĽrde – darĂĽber wurde am Vortag bei der Besichtigung schon viel gegrĂĽbelt.
Am Renntag hatten wir dann alle GlĂĽck – ein kleines Sonnenfenster tat sich genau während des Bewerbs auf und brachte eigentlich unerwartet angenehme Verhältnisse.
Die 3 Bike-Runden waren wie gewohnt/erwartet kurz aber knackig … und auch die 3 Lauf-Runden um den See mit den ca. 150hm Berglauf dazwischen heizten ordentlich ein.
Erst im Ziel bekamen wir die eigentliche Kälte wieder zu spüren und mummten uns sofort in Softshell-Jacke und Wollmütze, um bis zur Siegerehrung nicht zu erfrieren.
Neuer “King of the Mountain” wurde der Ungar Csaba Peter Sipiczki, der sich eine gute Minute vor Robert Hotter und Gerald Will durchsetzten konnte.
Ich kam nach 1:11:45 als gesamt 8. ins Ziel und erreichte damit in der Altersgruppe 30-39 erstmals den 1. Platz. Hana war 1:35:42 unterwegs und wurde 8. Dame gesamt. “Queen of the Mountain” wurde wie im Vorjahr Martina Donner – sie gewann mit knapp 2 Minuten Vorsprung auf die Ungarin Brigitta Poor – 3. bei den Damen wurde Marita Staufer.
Insgesamt war die Veranstaltung wieder ein Highlight fĂĽr alle Cross-Triathleten. Die Stimmung in der See-Arena wurde während und nach dem Rennen ordentlich durch die Live-Band “EFFECT3″ angeheizt (sehr lässige Musik!); die Pasta im Ziel war perfekt al dente und der Parmesan frisch geraspelt … XTERRA-Herz was willst Du mehr :)

>> Ergebnisse “King of the Mountain” Falkertsee 2010 Gesamt
>> Ergebnisse “King of the Mountain” Falkertsee 2010 Klassen

Vielen Dank auch an Daniel (www.rennviech.com) fĂĽr das tolle Fotoservice!

XTERRA King of the Mountain Falkertsee 2010

Photos © Rennviech.com Photos


unfreiwillige XTERRA Pause

Als ich beim TopRace vom Schwimmen aufs Rad wechselte, spĂĽrte ich einen unbekannten Schmerz im rechten Knie, der vom “Wettkampf-Ich” natĂĽrlich erfolgreich verdrängt wurde. Umso unangenehmer meldete er sich unmittelbar nach dem Zieleinlauf und in den folgenden Tagen zurĂĽck – v.a. bei Drehbewegungen und am Morgen; das letzte Lauftraining im Gelände musste ich nach 20 Minuten abbrechen. Nach einer ersten Diagnose bei meinem Orthopäden Alex Zembsch (selbst Triathlon-erfahren), wurde das Problem auf Meniskus oder Seitenband eingegrenzt.
Gestern kam zum GlĂĽck die gute Nachricht vom MRT-Befund, dass der Meniskus nichts hat. Offenbar sind es “nur” die Seitenbänder, die jetzt 2-3 Wochen (Lauf-)Schonung fordern – lockeres Radeln macht keine Probleme – deshalb haben sich Hana und ich heute fĂĽr den MTB-Marathon in Pruggern am 3.7. angemeldet – man muss ja die Zeit bis zum nächsten XTERRA irgendwie ĂĽberbrĂĽcken :)

MRT rechtes Knie


Top Race 2010: Alpin-Triathlon Uttendorf

Hana und ich starteten am Samstag, 12. Juni 2010 erstmals beim TopRace (letztes Jahr leider zeitgleich mit dem XTERRA Nock & Lake). Dieser “Alpin-Triathlon” klingt von den Distanzen her zwar relativ kurz – ist aber von den Anforderungen her extrem knackig: 600m Schwimmen im Badesee von Uttendorf, anschlieĂźend 18km “Bergzeitfahren” (Mountainbike – min. 1,4 Reifenbreite) mit 680hm das Stubachtal hinauf zur Talstation der WeiĂźsee Gletscherwelt (Enzingerboden) und abschlieĂźend 830hm Bergflauf auf 5,5km zum 2.311m hohen Berghotel RudolfshĂĽtte.

ciclopia - your vienna bike base

Bei strahlendem Sonnenschein und extrem heiĂźen Temperaturen fiel um 11.45 der Startschuss zum Schwimmen. Der Badesse von Uttendorf hatte immerhin angenehme 22°, sodass es unter dem Neopren nach den Startturbulenzen schon ordentlich dampfte. Leider lief das Schwimmen wieder mal alles andere als ideal. Nach jeder Menge Körperkontakt auf den ersten Metern fand ich mich bald eingezwickt hinter zwei Brustschwimmern, die offenbar nach explosiven 100m ihren Schwimmstil wechselten. Erst nach der Wende (kurzer Landgang) fand ich ein wenig in meinen Rhythmus. Die nächste Panne passierte dann beim 1. Wechselplatz (keine 10m hinter dem Schwimmausstieg) als sich der Zip vom Neo nicht auf Anhieb öffnen lieĂź (irgendwas hatte sich eingeklemmt). Ein bisserl genervt ging es dann aufs Bike und die ersten Kilometer flott hinein ins Stubachtal. Immer wieder bildeten sich anfangs kurze Windschattengelegenheiten – zum Teil mit Einzelstartern, zum Teil mit Staffel-Bikern. Einen sehr flotten 2er-Trupp (u.a. mit Wolfgang Ertl – 3. schnellster Bike-Split) musste ich nach einem höchst anaeroben Kilometer ziehen lassen – danach kam leider niemand mehr von hinten und die restlichen eher sanft steigenden Kilometer bis Schneiderau fuhr ich meistens gegen den Wind. Das ĂĽberholen in den steilen Serpentinen motivierte wieder ein wenig und lenkte von der Tatsache ab, dass die Trinkflasche immer leerer und der Durst immer größer wurde.
Nach dem 2. Wechsel auf 1.480m Seehöhe ging es die ersten 300hm sehr steil in der prallen Hitze hinauf zur Seilbahn Mittelstation. Danach wechselten flachere Laufpassagen mit steileren Anstiegen ĂĽber Steine und Schneefelder den Wanderweg hinauf zum WeiĂźsee. Man musste jeden Schritt konzentiert setzen, um nicht irgendwo abzurutschen, zu stolpern oder in eine PfĂĽtze zu treten. Das Teilnehmerfeld riss immer weiter auseinander – die vorderen Läufer schienen endlos weit weg und der Abstand nach hinten vergrößerte sich auch kontinuierlich. Insgesamt konnte ich beim Laufen noch drei Plätze gut machen und freute mich ĂĽber alle entgegen kommenden Wanderer, die begeistert anfeuerten. Super war auch das Getränkeservice der Veranstalter und zahlreichen Helfer – alle Kilometer stand jemand mit gefĂĽllten Wasserbechern.

Kurzes Video vom Top Race 2010:

Die Luft wurde gegen Ende zwar immer dĂĽnner aber damit auch angenehm kĂĽhler … nach 2:04:10 war ich ziemlich erschöpft im Ziel auf der RudolfshĂĽtte, wo leckerer Kuchen und trockene Kleidung warteten. Hana war bereits 30 Minuten nach mir im Ziel und genauso happy, dass es dann mit der Seilbahn wieder rasch nach unten zu den Rädern ging. Mittlerweile hatte leichter Regen eingesetzt und es wurde schnell ganz schön frisch. Das WetterglĂĽck stand beim TopRace jedenfalls ganz auf unserer Seite – 10 Tage zuvor gab es ja noch Schnee auf 1.500m … und auch am nächsten Tag verhĂĽllten dunkle Wolken die Berge rund um die RudolfshĂĽtte.
Abends gab es dann eine groĂźe Tombola und auch die Siegerehrung, die uns beiden in unserem ersten Rennen als “Berghis” eher ĂĽberraschend einen Stockerlplatz bescherte. Wir erreichten in unserer Altersklasse Elite 2 (30-39 Jahre) jeweils den 3. Rang. DafĂĽr, dass am Donnerstag meine Teilnahme durch eine abrupte VerkĂĽhlung eher wackelte (2 Tage totale Schonung & literweise Tee), ein absolut erfreulicher Abschluss trotz des ungewollt groĂźen RĂĽckstands auf die Spitze :)
Robert Hotter gewann das Rennen in sensationellen 1:46:03 nur 15 Sekunden vor dem “Lokalmatador” Gerhard Sinnhuber (beide AK Masters 40) und Andreas Daxberger (Elite 2 – 1:53:17). Bei den Damen siegte Andrea Höller (2:16:55) vor Dominique Angerer (2:23:59) und Waltraud Berger (2:28:06). Hana war mit 2:34:53 die vierte Dame im Ziel.
Ein groĂźes Dankeschön gilt dem gesamten Veranstalter-Team rund um den TV Zell am See sowie allen Helfern und Sponsoren, die dieses einzigartige Rennen ermöglichten. Die Organisation war perfekt; das Startersackerl ĂĽppig gefĂĽllt und die Stimmung im Festzelt hervorragend … ein echtes Top Race halt :)

>> Ergebnisse Top Race 2010

Top Race 2010