Dänemark im Herbst: The Midtjylland-Nordtjylland Loop

Dänemark ????statt Westalpen ?? ???? … wieder einmal haben wir 2 Tage vor Abreise spontan umgeplant und es nicht bereut. Ein stabiles Hoch quasi ohne Wind im Norden muss man eigentlich immer nutzen … es ist einfach nur wunderschön im Shelter-Bikepacking-Paradies Dänemark, wenn das Wetter mitspielt. Zwar war es die erste Stunde am Bike meist frostig (-1°), dafür waren wir entlang der prachtvollen, sehr naturnahen Nordseeküste (und auch an der weniger attraktiven Ostseeküste) nahezu allein unterwegs.

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Triest – Krk – Triest

Anfang September: Statt 7 Tagen Italien/Slowenien/Kroatien nur ein 3-tägiger Bikepacking-Trip von Triest nach Krk und wieder retour. Alle (Langzeit-)Wetterprognosen standen auf Sonnenschein … erst einen Tag vor unserer Abreise am Samstag prophezeiten alle Wetter-Apps plötzlich ab Dienstag/Mittwoch eine extreme Schlechtwetterfront … uns war bald klar, dass bei Starkregen und Wind (Bora!) unsere langen Etappen im Velebit-Gebirge sinnlos wären. Anfangs hofften wir noch auf eine Besserung der Prognose, nach 2 Etappen entschieden wir uns aber wieder zurück nach Triest zu reisen … und am Ende bis nachhause ins Drautal.

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MTB Marathon Krumbach/NÖ – Bike the Bugles

30.08.2015: Um 10.15 Uhr starteten ca. 90 Teilnehmer/innen über die Classic-Distanz des 21. „Bike the Bugles“ MTB-Marathons in Krumbach/Niederösterreich.
Hana und ich hatten uns erst ein paar Tage zuvor entschieden mitzufahren, da wir bei DEM Bike-Marathon-Klassiker Niederösterreichs noch nie am Start waren und an dem Tag nichts anderes geplant hatten. Außerdem interessierte es uns, inwiefern sich Tourenfahren/Radreisen anstelle von Rennfahren auf die Wettkampf-Leistung auswirkt. Außer der A-Strecke bei der Slazkammergut-Trophy (keine Renn-Intensität) und einem kurzen Cross-Duathlon im März, standen wir 2015 bei nur einem Rennen am Start und zwar Anfang Juni bei der Alpen Challenge Bludenz (4-tägiges MTB Etappenrennen). Ansonsten sind wir natürlich viel geradelt, zwar deutlich weniger als die letzten Jahre und erstmals seit langem ohne Trainingsplan, dafür viele schöne Touren und unter der Woche nach Lust und Laune.
Erstes Fazit: offenbar hat die Phrase „weniger ist mehr“ im Training ab und zu durchaus ihre Berechtigung. In Krumbach ging es uns nämlich überraschend gut. Hana finishte die 70km und ca. 2.400hm (die 3.300hm in der Ausschreibung sind eindeutig übertrieben) nach 4:57:16 als 3. Dame gesamt (Platz 1 in der AK) … und ich war bereits nach 3:48:03 als gesamt 7. (Platz 2 AK) im Ziel.
Was uns sehr gut gefallen hat in Krumbach: die Strecke ist für Challenge-Verhältnisse extrem kurzweilig dank des geringen Asphalt- und Schotterpistenanteils. Bei trockenen Bedingungen sind die oft steinig-wurzeligen Wald- und Wiesen-Trails ein echter Genuss.
Weniger positiv: die dürftige Streckenmarkierung und Ausschilderung mit den winzigen gelb-schwarzen Taferln, die zu sehen man bei Renntempo im Licht-Schatten-Wechsel der waldigen Trails keine Chance hat. Da heißt es dann bergab immer wieder komplett herunter bremsen, um sich sich zu orientieren … offenbar ein kleiner Bonus für Streckenkenner 🙂
Alles in allem aber eine sehr empfehlenswerte Veranstaltung!

mtb marathon krumbach 2015

mtb marathon krumbach 2015